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Unternehmensverständnis

Eine intakte und starke Unternehmenskultur ist Basis für ein erfolgreiches Unternehmen. Hierzu gehört auch das Verständnis über den gemeinsamen Umgang mit Wissen.

Das Wissensaudit zeigt, wie die Befragten über ihre eigene Tätigkeit, die unternehmerischen Aufgaben und damit über die gesamte unternehmerische Ausrichtung denken. Insbesondere zeigt das Audit Unterschiede zwischen einzelnen Abteilungen oder zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern auf. Vorhandene Defizite in der internen Kommunikation werden sichtbar und Lösungsvorschläge können entwickelt werden.

Bewertung von Berufen

Die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung bewerten unterschiedliche Berufe bezüglich ihres Umgangs mit Wissen. Die Bewertung erfolgt anhand von Kriterien, die jeder Befragte selbst für wichtig hält.

Beispiel: Vergleich Geschäftsleitung und Mitarbeiter

Die obige Grafik zeigt exemplarisch eine Auswertung der Interviews in den Gruppen Geschäftsleitung und Mitarbeiter. Die ausgefüllten Punkte repräsentieren die Mittelwerte beider Gruppen, die leeren Punkte zeigen die Einzelergebnisse beider Gruppen.

Gemeinsamkeiten

Zunächst zeigen sich wichtige Gemeinsamkeiten. Beide Gruppen unterscheiden den Umgang mit Wissen anhand zweier Gegensätze: Der Bereich kreativ-unstrukturiert (oben links) steht dem Bereich strukturiert (unten rechts) gegenüber; der Bereich handwerklich-anwendend (oben rechts) dem Bereich innovativ-theoretisch (unten links).

Unterschiede

Bei der Beurteilung der eigenen Ziele und denen des Unternehmens werden erhebliche Differenzen deutlich. Die beiden folgenden Grafiken zeigen die separaten Auswertungen der beiden Gruppen: Während die Geschäftsleitung (erste Grafik) großen Handlungsbedarf im Bereich der Strukturierung und Systematisierung sieht, möchten die Mitarbeiter lieber an ihren Freiräumen festhalten.

Das Wissensaudit macht Unterschiede und Konflikte sichtbar: Die Geschäftsleitung sieht großen Handlungsbedarf bei der Strukturierung und Systematisierung des Unternehmens ...

Die Mitarbeiter hingegen sehen den größten Handlungsbedarf darin, eigene Freiräume zu behalten.

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